
Ausbildung, Lebensweg und gewachsene Kompetenz
Fachliche Sicherheit entsteht nicht nur durch Zertifikate. Sie wächst durch Erfahrung, persönliche Entwicklung und die Bereitschaft, sich selbst ehrlich zu begegnen.
Ein früher Weg – und eine Richtungsänderung
Mein beruflicher Weg begann zunächst im Handwerk. Mit dem Meistertitel verfolgte ich den klaren Plan, den Betrieb meines Vaters zu übernehmen. Schnelligkeit und Einsatz waren damals entscheidend.
Als sich unsere Wege trennten, entstand ein beruflicher und persönlicher Umbruch. Später arbeitete ich in der EDV-Abteilung eines mittelständischen Unternehmens. Analytisches Denken, strukturiertes Vorgehen und sachliche Problemlösung prägten diese Zeit.
Ein Wendepunkt
Eine schwere depressive Phase wurde zu einem entscheidenden Wendepunkt in meinem Leben. In dieser Zeit lernte ich Frau T. Jung kennen. Die therapeutische Arbeit mit ihr war für mich nicht nur Unterstützung – sie war der Stein des Anstoßes für eine grundlegende Neuorientierung.
Aus dieser Erfahrung heraus entstand der Wunsch, therapeutisches Arbeiten nicht nur zu erfahren, sondern selbst professionell zu erlernen. Nicht aus theoretischem Interesse, sondern aus einer tiefen Überzeugung, wie wichtig verantwortungsvolle Begleitung sein kann.
Fundierte Ausbildung und Spezialisierung
Es folgten intensive Jahre fachlicher Ausbildung. Die Qualifikation als Heilpraktiker (großer HP) sowie der Abschluss als Psychologischer Berater bildeten die Grundlage.
Darauf aufbauend vertiefte ich mich in Hypnoseverfahren (Hypnosecoach HA®, Hypnosetechniken®, Hypnose bei Ängsten & Phobien®, Schmerzbehandlung®), ergänzt durch Fortbildungen bei erfahrenen Dozenten wie Ingo Simon und Dr. Preetz.
Erweiterung des methodischen Spektrums
Weitere Spezialisierungen kamen hinzu: EFT (ATEB), Visionstherapie nach T. Jung, Neuraltherapie (F. Keindl), Golgi-Punkt-Therapie und Schröpftherapie (Ralph Wilbert).
Diese Vielfalt dient nicht der Darstellung, sondern der Differenzierung. Jede Methode ist ein Werkzeug – entscheidend bleibt die verantwortungsvolle Auswahl.
Wie diese Qualifikationen konkret in der Praxis angewendet werden, erfahren Sie im Bereich Kompetenzen.
Therapeutisch tätig seit 2007
Seit 2007 begleite ich Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen. Die Kombination aus eigener Lebenserfahrung, fachlicher Ausbildung und kontinuierlicher Weiterbildung prägt meine heutige Arbeitsweise. Meine praktische Tätigkeit seit vielen Jahren ist unter Erfahrung seit 2007 näher beschrieben.
Struktur und Empathie stehen dabei nicht im Widerspruch. Im Gegenteil: Sie ergänzen sich.
Fachliche Grundlagen im Überblick
- Heilpraktiker (großer HP)
- Psychologischer Berater (Studienabschluss)
- Personal Coach
- Hypnosecoach (HA®)
- Hypnose – Hypnosetechniken®
- Hypnose – Ängste & Phobien®
- Hypnose – Schmerzbehandlung®
- Fortbildungen bei Ingo Simon
- Fortbildungen bei Dr. Preetz
- EFT (ATEB)
- Visionstherapie nach T. Jung
- Neuraltherapie (F. Keindl)
- Golgi-Punkt-Therapie & Schröpftherapie (Ralph Wilbert)
Therapeutisches Selbstverständnis
Ausbildung allein ist nicht entscheidend – sie bildet die Grundlage. Wirkliche Kompetenz entsteht durch die Verbindung aus fachlicher Qualifikation, kontinuierlicher Weiterbildung und langjähriger praktischer Erfahrung.
Seit 2007 begleite ich Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen. In dieser Zeit durfte ich mit mehreren tausend Klientinnen und Klienten arbeiten. Jede Begegnung ist individuell – und genau deshalb ist eine strukturierte, ruhige und fachlich fundierte Vorgehensweise für mich zentral.
Mein Ansatz ist weder dogmatisch noch methodenfixiert. Entscheidend ist nicht, welches Verfahren „modern“ wirkt, sondern was im konkreten Fall sinnvoll, nachvollziehbar und verantwortbar ist. Jede Intervention erfolgt mit Bedacht und unter Berücksichtigung der persönlichen Belastbarkeit und Stabilität.
Qualitätssicherung & kontinuierliche Fortbildung
Therapeutische Arbeit erfordert stetige Weiterentwicklung. Neben meinen Grundausbildungen nehme ich regelmäßig an fachlichen Fortbildungen teil, um mein Wissen zu vertiefen und aktuelle Entwicklungen einzuordnen.
Dazu gehören unter anderem Weiterbildungen im Bereich:
- Hypnose und moderne Hypnosetechniken
- psychologisch orientierte Gesprächsführung
- ressourcenorientierte Verfahren
- körperbezogene Regulationsmethoden
Diese kontinuierliche Fortbildung dient nicht der Sammlung von Zertifikaten, sondern der fachlichen Sicherheit und verantwortungsvollen Anwendung in der Praxis.
Struktur und Arbeitsweise
In meiner Arbeit lege ich Wert auf:
- klare Gesprächsführung
- transparente Abläufe
- realistische Zieldefinition
- strukturierte Sitzungen
- respektvollen und diskreten Umgang
Viele Klienten schätzen insbesondere die ruhige Atmosphäre sowie die sachliche, lösungsorientierte Herangehensweise. Es geht nicht um schnelle Versprechen, sondern um nachvollziehbare Schritte.
Erfahrung als Teil der Kompetenz
Neben der formalen Ausbildung spielt auch persönliche Lebenserfahrung eine Rolle. Der berufliche Weg vom Handwerksmeister hin zur therapeutischen Tätigkeit hat mein Verständnis für Leistungsdruck, Verantwortung und innere Belastung geprägt.
Diese Erfahrung ermöglicht mir einen realistischen Blick auf Herausforderungen des Alltags – ohne Dramatisierung, aber mit Klarheit und Empathie.
Welche fachlichen Ausbildungen hat Gerhard Stummer abgeschlossen?
Ich bin Heilpraktiker (große Heilpraktikererlaubnis) und habe ein Studium zum Psychologischen Berater sowie Personal Coach absolviert. Zusätzlich verfüge ich über fundierte Ausbildungen in Hypnosetherapie, kognitiver Verhaltenstherapie (KVT), EFT, Visionstherapie, Golgi-Punkt-Schmerztherapie, Schröpftherapie und Neuraltherapie.
Was bedeutet die Heilpraktikererlaubnis für Ihre Praxis?
Die Heilpraktikererlaubnis berechtigt zur eigenverantwortlichen Ausübung der Heilkunde im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Sie setzt eine umfassende Überprüfung durch das Gesundheitsamt voraus und bildet die rechtliche Grundlage meiner therapeutischen Tätigkeit.
Welche Rolle spielt das Studium zum Psychologischen Berater und Personal Coach?
Das Studium vermittelt fundierte Kenntnisse in psychologischer Gesprächsführung, Prozessbegleitung und Zielarbeit. Es bildet die methodische Grundlage für eine strukturierte und verantwortungsvolle therapeutische Arbeit.
Wie verbinden Sie psychologische und körperorientierte Verfahren?
Je nach Anliegen können psychotherapeutische Elemente mit körperorientierten Methoden kombiniert werden. Ziel ist es, sowohl mentale als auch körperliche Aspekte angemessen zu berücksichtigen und in einen klaren Behandlungsrahmen einzubetten.
Ist Hypnosetherapie Ihr Hauptschwerpunkt?
Die Hypnosetherapie ist ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit. Sie wird jedoch nicht isoliert angewendet, sondern – wenn sinnvoll – mit verhaltenstherapeutischen oder körpertherapeutischen Elementen ergänzt.
Wie setzen Sie kognitive Verhaltenstherapie in Ihrer Praxis ein?
Die kognitive Verhaltenstherapie dient der strukturierten Analyse von Denk- und Verhaltensmustern. Sie unterstützt dabei, belastende Muster zu erkennen und neue Perspektiven zu entwickeln.
Welche Bedeutung haben EFT und Visionstherapie?
EFT sowie Visionstherapie sind ergänzende Verfahren, die emotionale Regulation und zielorientierte innere Arbeit unterstützen können. Sie werden individuell und situationsbezogen eingesetzt.
Wie wählen Sie die passende therapeutische Vorgehensweise aus?
Am Beginn steht eine sorgfältige Anamnese und Zielklärung. Auf dieser Grundlage entscheide ich transparent und nachvollziehbar, welche Methode oder Kombination fachlich sinnvoll ist. Maßgeblich ist stets das individuelle Anliegen.